Marlo und das Feuer (Eine kleine Gespenstergeschichte, Teil 6)

Ein paar Kilometer entfernt spielte Marlo in seinem Haus. Das kleine Gespenst war wie immer in der Nacht wach. Gelangweilt warf er kleine gläserne Murmeln in eine alte Blechtasse. Er mochte das metallische Geräusch, wenn die Glasmurmeln das Metall trafen. Plötzlich hörte er ein leises “Hilfe, Hilfe”. Dank Marlos Zauberkraft konnte er nicht nur die Tiersprache verstehen. Nein, er hörte sie auch über eine weite Strecke hinweg. Sofort sprach er einen Zauberspruch und transportierte sich direkt in den Wald. Dort wütete das Feuer weiterhin. Der Wald brannte lichterloh. (…)

Marlos magisches Nasenbluten (Eine kleine Gespenstergeschichte, Teil 5)

(…) Marlo lächelte und sagte: „Schau nicht so verwundert. Ja, wir Gespenster haben grünes Blut!“ In diesem Moment fiel ein Tropfen des Bluts auf den Boden. Plötzlich brach die Erde auf und es wuchsen Blumen aus der Erde. Diese Blumen waren nicht grün oder rot. Nein, sie waren goldfarben. Nein, viel mehr: Sie waren aus echtem Gold! Jonas rieb sich verwundert die Augen und pflückte eine Blume aus Gold. (…)

Marlo und die Räuber

Tief im Wald war ein Haus. Ein altes Haus. Es war vor hunderten Jahren gebaut worden. Die Farbe blätterte ab und  so manche Scheibe hatte einen Sprung. Das Haus war alt, aber besonders. Warum? Weil Marlo, das magische Gespenst, dort drin wohnte. Er war ein freundliches Gespenst und mit seinem Freund Jonas, dem Jäger, erlebte […]